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Hier entsteht ein
Handelsplatz, aus der Bündelung aller gesellschaftlichen Bereiche, aus
Sport, Musik, Film, Kunst, Kultur, Handel, Dienstleistung, Gastronomie,
Privatpersonen, gemeinnütziger-, mildtätiger und wohltätiger
Initiativen, Verbände, Vereine, Kirchen und Gewerkschaften.
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Berliner
Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement
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solidarischen Gesellschaft. Es umfasst das
Ehrenamt, die Freiwilligenarbeit und die Selbsthilfe sowie das
Engagement von Organisationen, Initiativen, Verbänden, Unternehmen
und Stiftungen.
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Alle Unterzeichner dieser Charta
erkennen die Bedeutung des Bürgerschaftlichen Engagements der in
Berlin lebenden Menschen für das Gelingen eines guten Zusammenlebens
in unserer Stadt an. Sie sprechen sich für die tragenden Grundwerte
des Bürgerschaftlichen Engagements aus im Sinne von Solidarität,
Gemeinsinn und Bereitschaft zu einem aktiven persönlichen Beitrag
für eine demokratische Gesellschaft in Berlin und unterstützen sie
mit Wort und Tat.
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Bürgerschaftliches Engagement ist eine
Aufgabe aller in dieser Stadt lebenden Menschen, unabhängig von
ihrer Herkunft und ihrer sozialen Stellung, aller demokratisch
verfassten bzw. selbstorganisierten Initiativen, Verbände, Vereine,
Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmen sowie der politischen
Parteien des Landes Berlin. Bürgerschaftliches Engagement fördert
Partizipation, Integration und Eigenverantwortung aller in Berlin
lebenden Menschen und ihren Einsatz für ein aktives Gemeinwesen.
Bürgerschaftlich Engagierte beanspruchen, sich mit ihren Kompetenzen
und Erfahrungen in politische Entscheidungsprozesse einbringen und
mitentscheiden zu können.
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Bürgerschaftliches Engagement nützt
allen beteiligten Akteuren und bringt dabei Freude, Anregung und
Bestätigung. Es unterstützt das lebenslange und das soziale Lernen
in der Gesellschaft. Die Unterzeichnenden sehen eine nachhaltige
Förderung des Bürgerschaftlichen Engagement im materiellen wie im
ideellen Sinne,
wenn folgende Rahmenbedingungen ermöglicht
werden:
Versicherungsschutz (Unfall- und
Haftpflichtversicherung)
- Auslagenerstattung (insbesondere für
Fahrtkosten)
- Fortbildungsangebote
- Einführung und Begleitung von Bürgerlich
Engagierten
- Anerkennungskultur
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Dies setzt voraus, bestehende
Unterstützungsstrukturen und die Bürgerbeteiligung zu sichern und zu
würdigen sowie neue Formen zu ermöglichen. Hierzu zählen die
Berliner Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftshäuser und
Selbsthilfeinitiativen sowie Initiativen und Projekte, die das
Bürgerschaftliche Engagement stärken. Zur besseren Koordination und
Vernetzung der bestehenden Infrastrukturen und der
gesellschaftlichen Sektoren wird die Gründung eines landesweiten
Netzwerkes für Bürgerschaftliches Engagement angestrebt.
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Mit dieser Charta wird unterstrichen,
dass Bürgerschaftliches Engagement einen hohen Stellenwert in der
öffentlichen und politischen Wahrnehmung einnimmt. Seine Bedeutung
sowie die Anerkennung der Bürgerschaftlich Engagierten soll sich
auch in den Medien widerspiegeln.
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Die Unterzeichner sehen
Bürgerschaftliches Engagement als eine wertvolle gesellschaftliche
Kraft, die soziale Werte schafft. Bürgerschaftliches Engagement muss
für alle Interessierten leicht erschließbar angeboten werden und
darf nicht als Lückenfüller für reduzierte sozialstaatliche
Leistungen missbraucht werden.
Diese Charta entstand im Rahmen der
„Runden Tische zur Förderung des freiwilligen Engagement in Berlin“ 2003
und 2004 im Zuge eines 14-monatigen Diskussionsprozesses
Berling, 2004-11-04
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